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Traditionelle Chinesische Medizin (TCM)

Qi (Chi)

Der chinesische Begriff Qi wird mit vielen Bedeutungen beschrieben und läßt sich daher nur schwer in einer Kurzbeschreibung zusammenfassen.

Qi ist aktive Kraft die Leben schafft, also unsere Lebensenergie.
Qi wandelt, bewegt, verteilt, wärmt, erhält, schützt.

Ist das Qi nicht ausreichend vorhanden oder schwach (falsche Ernährung, Lebensstil, etc.), oder der Qi-Fluss blockiert (durch innere oder äußere Einflüsse), entwickeln sich erste Befindlichkeitsstörungen. Oftmals wird einem Qi-Mangel und seinen körperlichen Zeichen (Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Antriebslosigkeit, Infektanfälligkeit) keine Bedeutung oder Behandlung beigemessen, so dass bei weiterer Nichtbeachtung sich die Symptome verstärken, bzw. noch weitere Störungen hinzukommen ( Magen/Darm, Bewegungsapparat, Atemwege, Herz/Kreislauf).

Deshalb ist es wichtig, rechtzeitig auf die ersten Hinweise des Körpers zu reagieren, da fortgeschrittene Krankheiten einer längerfristigen Behandung bedürfen.

 

Yin und Yang

Auch die Begriffe Yin und Yang lassen sich mit vielen Bedeutungen beschreiben. In der Chinesischen Medizin repräsentieren Yin und Yang Gegensätze, die jedoch wechselseitig voneinander abhängig sind und einander ergänzen. Den Gesetzen von Yin und Yang zu folgen bedeutet Gesundheit, sich ihnen zu widersetzen, bedeutet Krankheit.

Yin steht z.B. für Nacht, Kälte, Feuchtigkeit, Innen, Leere, Entspannung
Yin ist materiell, erhaltend, schützt vor Überhitzung, beinhaltet Blut und Körpersäfte

Yang steht z.B. für Tag, Hitze, Trockenheit, Außen, Fülle, Anspannung
Yang ist funktionell, dynamisch, beinhaltet Qi und Wärme

 

Die 5 Wandlungsphasen (Elemente)

Aus der Chinesischen Medizin nicht wegzudenken sind die 5 Wandlungsphasen.
Jede Wandlungsphase steht für den Funktionskreis eines Organpaares.

Feuer: Herz/Dünndarm
Erde: Milz/Magen
Metall: Lunge/Dickdarm
Wasser: Niere/Blase
Holz: Leber/Gallenblase

Jeder Wandlungsphase werden außerdem unterschiedliche Jahreszeiten, Witterungseinflüsse, Geschmacksrichtungen, Sinnesfunktionen, Emotionen, Uhrzeiten etc., zugeschriebenen. Jede Störung des Qi, Yin oder Yang wirkt sich in einer Disharmonie/Erkrankung in der betroffenen Wandlungsphase aus.