Unsere Erfahrungen und Ausbildungen | Kontakt | Impressum
 
 
  Akupunktur
  Tuina
  Qi Gong
  Moxa
  Gua Sha
  Schröpfen
  TCM-Ernährung
  TCM-Arzneimittel
   
 

TCM-Therapien
Gua Sha Technik

Gua Sha findet Anwendung bei Zuständen, die Schmerzen oder Bewegungseinschränkungen beinhalten, egal ob akut oder chronisch.

Gua bedeutet soviel wie Reiben oder Schaben, Sha umschreibt Zirkulationsstörungen von Blut in der Körperoberfläche.

So wird mittels Gua Sha gestautes Blut an der Körperoberfläche bewegt. Der Blutfluss zu Haut-, Muskel- und Bindegewebe sowie zu inneren Organen wird gefördert. Verlangsamte Stoffwechselvorgänge werden wieder aktiviert und der Patient empfindet wohltuende Entspannung. Muskuläre Steifheit und Schmerzen werden reduziert.

Nach eingehender Bindegewebsdiagnostik erfolgt die Hautstimulation durch eine strichförmige Druckanwendung mittels eines kleinen Handschabers aus z.B. Horn oder Porzellan auf den zuvor eingeölten Hautarealen. Durch diese sanfte Technik entstehen die gewünschten, meist großflächigen und in der Regel nicht schmerzhaften Hautrötungen. Diese Unterhautblutungen bilden sich nach ca. 3-7 Tagen wieder zurück, je nach dem wie gut die Durchblutung im Körper funktionert. Die Haut selbst bleibt während der Behandlung intakt, d.h., es entstehen weder Wunden noch offene Abschürfungen.

Nach der Gua Sha Behandlung sollten die behandelten Körperbereiche bedeckt werden. Wind- und Sonneneinwirkung sowie schwere körperliche Anstrengungen sind zu vermeiden. Die Schmerzen oder Bewegungseinschränkungen mögen zwar verschwunden sein, doch ist behandelte Region noch geschwächt und instabil. Leichte Lockerungs- und Dehnübungen sind zu empfehlen, insbesondere bei leicht muskelkaterartigen Empfindungen.

Nach der Behandlung und an den Folgetagen sind übermäßig kalte und saure Speisen/Getränke zu meiden.